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Ausstellungselemente
Sachliche Informationen bilden den äußeren Rahmen der Ausstellung. Im Innenkreis können die jungen Besucherinnen und Besucher über kreative Medien in die Gefühlswelt von Betroffenen eintauchen. Schatzkisten schließlich zeigen Wege der Vorbeugung und der Krankheitsbewältigung auf. Außenkreis: Wenn der Körper verstimmt
Fünf Infotafeln beleuchten das Thema Ess-Störungen:
Innenkreis: Seelenklänge
Sachliche Informationen allein lassen das Ausmaß des körperlichen und seelischen Leidens bei Ess-Störungen nicht erkennen. Der Innenkreis der Ausstellung widmet sich daher den Seelenklängen: Die fünf jungen Frauen geben in ihren Portraits Einblicke in ihre ganz persönliche Geschichte, die in Bilderserien, Collagen und individuell ausgewählten Musikstücken erzählt wird. Besucherinnen und Besucher können sich einfühlen und an der Hörstation einhören; ihnen eröffnet sich ein emotionaler Zugang zur Gefühlswelt von Betroffenen. Die Portraits beleuchten die unterschiedlichsten Aspekte der Krankheit und lassen ihre Komplexität erahnen.
Schatzkisten
Unterhalb der Portraits befinden sich fünf Schatzkisten mit Materialien, die symbolisch Wege aus der Ess-Störung aufzeigen und gleichzeitig dazu einladen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie Ess-Störungen vorgebeugt werden kann. Die Schatzkisten folgen dem ressourcenorientierten Ansatz: Sie zeigen auf, wie wichtig es ist, sich seiner eigenen Fähigkeiten, Stärken und Talente, aber auch seiner Bedürfnisse und Wünsche bewusst zu werden. Dadurch wird ein positives Selbstbild und Körpergefühl unterstützt wichtige Voraussetzungen, um der Entstehung von Ess-Störungen vorzubeugen bzw. sie zu überwinden. Die Schatzkisten wollen Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, diese wertvollen Ressourcen in sich und bei anderen zu entdecken und zu nutzen.
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